Donnerstag, 13. Juni 2013

CDU: Gemeinde-Doppelhaushalt 2013-14 nicht verabschiedet - Bürgermeisterin ignorierte bisher Vorschläge der CDU-FDP-Mehrheit im Gemeinderat!


 
CDU hat konstruktive Vorschläge gemacht – in allen Gremien!

Die CDU-FDP-Fraktionsgemeinschaft hat in allen Besprechungen zum Haushalt, in einer Haushaltsklausur und später auch in den beiden Finanz-Ausschuss-Sitzungen ihre Haltung zu einigen Ansätzen der Verwaltung vorgetragen. Die Bürgermeisterin hat sich diese angehört, ist jedoch nicht auf die Mehrheitsfraktion eingegangen. Worum geht es? Es geht nicht um Nichtigkeiten oder ob die Verwaltung den Haushalt gut vorbereitet hat. Es geht um stabile nicht übereinstimmende Vorstellungen in einigen Haushaltsansätzen – und es geht um Vorschläge der Mehrheitsfraktion, die von der Bürgermeisterin bisher nicht mitgetragen wurden. In einer Demokratie muss es doch möglich sein, anderer Meinung zu sein, andere Vorstellungen zu haben und diese in diesem Falle im Gemeinderat auch vorzubringen.

Keine Blockade durch die CDU-Fraktion – Verbesserung für die Bürger durchgesetzt

Dass die CDU in dieser Auseinandersetzung nicht blockiert zeigt allein die Tatsache, dass sich am Nachmittag der Gemeinderatssitzung der CDU-Fraktionsvorsitzende Berthold Schmitt mit der Bürgermeisterin in insgesamt 7 umstrittenen Punkten des „Haushaltssanierungsplanes 2011 – 2017“ geeinigt hat, die CDU-FDP-Fraktionsgemeinschaft kurz vor der GR-Sitzung dieser Einigung einstimmig zugestimmt hat. Die Intervention der CDU verhindert z. B. dass ein Sicherheitsdienst nachts nicht mehr für Sicherheit und Ordnung in unseren Orten sorgt, dass Zuschüsse zur Unterhaltung der Rasenplätze für die Sportvereine ab 2016 nicht mehr weiter gekürzt werden, die sog. „Windelzuschüsse“ für junge Leute mit Kleinkindern als Müllergewichtsausgleich nicht wegfallen und auch die Blumenampeln im Zentrum von Eppelborn auch nach 2016 weiter für Verschönerung sorgen. Der Beschluss über den „Haushaltssanierungsplan 2011 – 2017“ hätte der Gemeinderat abends fassen können, ebenso den Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb Hallen und Freizeit. Wenn das mal keine „konstruktive Mitarbeit“ von CDU und FDP ist, was ist dies denn???    

CDU und FDP: Umbau des Sitzungssaales für 257.000 € wird abgelehnt!

CDU und FDP lehnten jedoch nach wie  vor den totalen Umbau des Sitzungssaales mit Nebenraum ab, weil damit die Möglichkeit beseitigt würde, Sitzungen der Gremien, Tagungen und Besprechungen im Rathaus durchzuführen. Städte und Gemeinden im Land haben alle solche Sitzungssäle, dies sollte die Gemeinde Eppelborn nicht ohne Not aufgeben. Die Begründung der Bürgermeisterin ist, dass das Bürgerbüro vergrößert werden müsse, die Arbeitsplätze getrennt werden müssten – vor allem aus Gründen des Datenschutzes. Außerdem wolle sie das Steuerbüro räumlich von der Gemeindekasse im Keller trennen und ebenfalls in die neu entstehenden Büros im Bereich des jetzigen Sitzungssaales verlegen. Die Bürgerinformation würde ebenfalls verlagert.  
Der im Foyer vorgesehen behindertengerechte Eingag sowie einen Fahrstuhl (zur Erreichbarkeit aller Etagen durch Behinderte) stimmt auch die CDU-Fraktion zu, hier gibt es also Konsens.

Probleme im Bürger-  und im Steuerbüro werden ernst genommen – andere Lösungen müssen gesucht werden!

Die Absage an einen Totalumbau des Sitzungssaales bedeutet nicht, dass die CDU und FDP die Probleme im Bürgerbüro nicht ernst nimmt, auch wir werden nach Lösungen suchen und eigene Vorschläge machen, um die Situation für die Beschäftigten und im Bereich des Datenschutzes dort zu verbessern. Auch die Probleme in der Gemeindekasse und Steueramt bedürfen einer Lösung, die jedoch nach unserer Auffassung anders gefunden werden muss.    

Konstruktive Vorschläge der CDU bringt Verbesserungen in den einzelnen Ortsteilen!

So werden durch unsere Vorschläge notwendige Dachsanierungen am Feuerwehrgerätehaus sowie OV-Büro in Bubach jetzt über ein Sonderdarlehensprogramm für 2014  angemeldet, womit rentierliche Investitionen gefördert werden.


Die Ortskernsanierung in Eppelborn wird in beiden Jahren auf jeweils 90.000 € aufgestockt. Es gibt neue Ideen und Überlegungen zur Lösung der Fläche zwischen BigEppel und Marktplatz.  Eine dringend notwendige Buswartehalle zu Beginn der Kossmannstraße wird für 2.500 € mit Zuschüssen der levoBank und durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gebaut. Für Habach wird versuchsweise ein Sammel-Taxi bis zum Pflegeheim Vor der Hub eingeführt, einen Antrag auf Zuschuss für einen Wendehammer am Heim wird die Verwaltung prüfen lassen, der Wert eines Hauses wird geschätzt. In Humes wird auf Antrag der CDU der Dorfplatz nunmehr mit 30.000 und 70.000 € in beiden Jahren erhöht. In Macherbach wird für 40.000 € in 2013  und in 2015 das Kopfsteinpflaster saniert, nicht mehr in kleinen Teilstücken, die in der Vergangenheit sehr kostenintensiv waren.
Die Bürgerinnen und Bürger mögen selbst beurteilen, ob hier das Allgemeinwohl Pate steht oder gar „parteitaktische Klüngeleien“, die uns von der Bürgermeisterin vorgeworfen werden. Sie sollte diese Vorwürfe besser einmal an einige Genossen ihrer Partei richten!

Gegenfinanzierung ist natürlich Bestandteil der CDU-FDP-Vorschläge zum Haushalt!

Gegenfinanziert werden die Vorschläge von CDU und FDP durch eingesparte Ausgaben durch den Umbau des Sitzungssaales im Rathaus, Mittel für weitere Gutachten zur „Organischen Optimierung“, hier sollten weitere Gutachten zur Effektivität der Verwaltung erstellt werden.



Nicht angerechnet auf die Darlehensgewährung werden die Einsparungen durch die Standortentscheidung für die neue gemeinsame Kindertagestätte in Dirmingen, auch „Kinderhaus“ genannt. Unser Foto zeigt den jetzigen Kathol. Kindergarten Am Rothenberg. Hier können nach Vorschlägen der CDU-FDP-Fraktionsgemeinschaft weitere 860.000 € eingespart werden – sowie noch nicht untersuchte Mehrausgaben im Grundschulbereich, die an anderer Stelle noch näher erläutert werden! Wichtig: Die Kinder in der Tagesstätte als auch in der Krippengruppe hätten die gleichen Bedingungen wie im Grundschulbereich. Für die Kinder gibt es durch die Ersparnisse bei der Investittion keine Nachteile! Also im Sinne der Dirminger Kinder ist der Standort schnurzegal, sie würden sich sowohl auf dem Rothenberg als auch im Grundschulbereich sicherlich wohlfühlen. 
Noch ein ganz wichtiger Hinweis: Die Zuwegung ist durch die Böllingerstraße wohl eine Zumutung für die Bewohner, für die Feuerwehr und dann noch täglich ca. 60 Fahrzeuge durch die Eltern der Kindergarten- und -krippenkinder. Im Bereich Rothenberg können oberhalb spielend Park- und Wendeplätze geschaffen werden. 

„Rüpelhaftes Verhalten“ gab es nicht bei der CDU-Fraktion sondern aus dem Zuschauerraum!

In diesem Zusammenhang anzudrohen (durch die Bürgermeisterin), den Ratskollegen Alwin Theobald wegen einer Meinungsäußerung zu der Verwaltungsvorlage bezüglich des KiTa-Standortes in Dirmingen des Saales zu verweisen war nach unserer Auffassung eindeutig rechtswidrig. Sie kann als Vorsitzende des Gemeinderates nach KSVG und der Geschäftsordnung nur nach dreimaligem Ordnungsruf ein Mitglied von der Sitzung ausschließen, wenn dieses die Sitzung und deren Ablauf erheblich stört. Hier ging es jedoch eindeutig um eine freie Meinungsäußerung des Kollegen (die grundgesetzlich garantiert ist), die Vorlage der Verwaltung sei ungenügend, nicht das Architekten-Gutachten, das sie im Übrigen dem Rat überhaupt nicht vorgelegt hat!  Dieser Vorgang bedarf natürlich noch einer Klärung.   Erst nach dieser Entgleisung der Bürgermeisterin als Vorsitzende des Rates hat die CDU-FDP-Fraktionsgemeinschaft am weiteren Verlauf der Sitzung nicht mehr teilgenommen. Diese Entscheidung war und ist richtig gewesen, gerade weil der Gemeinderat ein demokratisch gewählter Rat ist, in dem Meinungsfreiheit oberstes Gebot sein sollte, der Rat ist nicht Befehlsempfänger der Verwaltung oder gar der Bürgermeisterin. Sie sollte „respektvoll und höflich“ mit den Mitgliedern umgehen und nicht auch noch Meinungsäußerungen in „Sozialen Netzwerken“ kritisieren – wir empfehlen ihr auch einmal zu lesen was ihre Parteifreunde dort im Internet alles schreiben! Im Übrigen sind Soziale Netzwerke auch Medien, in denen tagein und –aus Meinungen aller Art vertreten werden. Hier sollte der Bürger wirklich selbst urteilen. Dies empfehlen wir ihm dringend.